Ratgeber

Was kostet eine professionelle Website für kleine Unternehmen?

· Philipp Klose

„Was kostet eine Website?” ist eine der häufigsten Fragen, die kleine Betriebe stellen – und eine der am schwersten zu beantwortenden. Die Spanne reicht vom kostenlosen Baukasten bis zur fünfstelligen Agenturrechnung. Dieser Text ordnet ein, wofür Sie tatsächlich bezahlen, und woran Sie einen fairen Preis erkennen.

Zwei Kosten, die oft verwechselt werden

Fast jedes Missverständnis beim Thema Website-Kosten geht auf denselben Punkt zurück: Erstellung und Betrieb werden in einen Topf geworfen. Es sind aber zwei verschiedene Dinge.

Die Erstellung ist die einmalige Arbeit: Aufbau, Gestaltung, das Einpflegen Ihrer Inhalte, die technische Einrichtung. Der Betrieb ist alles, was danach dauerhaft anfällt: Hosting, Domain, Aktualisierungen, kleine Änderungen im Laufe der Zeit.

Ein niedriger Erstellungspreis nützt wenig, wenn der Betrieb teuer oder aufwendig wird. Umgekehrt lohnt sich eine sorgfältig gebaute Seite auch dann, wenn sie anfangs etwas mehr kostet – weil sie im Betrieb kaum noch Geld und Nerven verlangt.

Womit die Preise auseinandergehen

Drei Wege stehen kleinen Betrieben typischerweise offen. Sie unterscheiden sich weniger im Ergebnis als in dem, was Sie selbst leisten müssen.

Der Baukasten

Bei einem Baukasten setzen Sie die Seite selbst zusammen. Die monatlichen Kosten sind niedrig, der Einstieg ist schnell. Der Preis dafür ist Ihre Zeit: Gestaltung, Textsatz und die vielen kleinen Entscheidungen bleiben an Ihnen hängen. Für manche funktioniert das gut. Wer aber sein Handwerk woanders hat, verbringt hier schnell Abende, die anderswo besser aufgehoben wären.

Die Agentur

Eine klassische Agentur nimmt Ihnen die Arbeit vollständig ab – zu entsprechenden Preisen. Für einen kleinen Betrieb mit überschaubarem Umfang steht der vierstellige Erstellungspreis oft in keinem guten Verhältnis zu dem, was am Ende gebraucht wird: ein paar aussagekräftige Seiten, die schnell laden und gefunden werden.

Der Mittelweg

Dazwischen liegt das Modell, das wir bei elephantweb fahren: Sie liefern Ihre Inhalte und zeigen mir Beispielseiten, die Ihnen gefallen. Daraus gestalte ich von Hand einen Entwurf. Den sehen Sie, bevor Sie beauftragen und zahlen. Es ist kein Baukasten – Sie klicken nichts selbst zusammen – aber auch kein Agenturbudget. Die genauen Preise finden Sie hier.

Die Posten, die kaum jemand vorher nennt

Beim Vergleichen lohnt der Blick auf das Kleingedruckte. Ein paar Positionen tauchen im Erstpreis selten auf, kosten später aber real:

  • Aktualisierungen. Systeme wie WordPress brauchen regelmäßige Updates von Kern und Erweiterungen. Bleiben sie aus, wird die Seite zum Sicherheitsrisiko. Wer das nicht selbst macht, zahlt es als Wartungsvertrag.
  • Hosting nach Bedarf. Datenbankgestützte Seiten brauchen mehr Serverleistung als eine statisch ausgelieferte Seite. Das schlägt sich in den laufenden Kosten nieder.
  • Änderungen im Betrieb. Neue Öffnungszeiten, ein weiteres Angebot, ein ausgetauschtes Foto. Klären Sie vorher, ob und wie kleine Änderungen abgedeckt sind.
  • Der Ausstieg. Was passiert, wenn Sie den Anbieter wechseln wollen? Bekommen Sie Ihre Inhalte mit? Gehört Ihnen die Domain? Diese Frage sollte man stellen, bevor man sie braucht.

Woran Sie einen fairen Preis erkennen

Ein fairer Preis ist nicht der niedrigste, sondern der nachvollziehbare. Sie sollten verstehen, wofür Sie zahlen, was enthalten ist und was nicht. Gute Anhaltspunkte:

  • Erstellung und laufende Kosten sind getrennt ausgewiesen.
  • Sie sehen das Ergebnis, bevor Sie sich endgültig binden.
  • Die Domain gehört Ihnen, nicht dem Anbieter.
  • Es gibt einen klaren Weg wieder heraus, falls Sie ihn je brauchen.

Ein Anhaltspunkt für den Anfang

Sie müssen den Wert Ihrer bestehenden Seite nicht schätzen – Sie können ihn messen lassen. Der kostenlose Website-Check prüft Geschwindigkeit, Sicherheit und Auffindbarkeit und sagt Ihnen verständlich, wo Sie stehen. Das ist ein guter erster Schritt, bevor Sie über Kosten überhaupt nachdenken.

Wenn Sie danach wissen möchten, was eine neue Seite für Ihren Betrieb konkret kosten würde, stellen Sie einfach eine Anfrage. Unverbindlich, mit einem Entwurf, den Sie zuerst sehen.

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